Seit Beginn des Schuljahres setzten sich die Schüler*innen der Jgst. 7 im Religionsunterricht mit dem Thema „Islam – eine Weltreligion“ auseinander. Ein Schwerpunkt der unterrichtlichen Arbeit ist auch das Fördern gegenseitiger Achtung und Toleranz gegenüber Andersgläubigen für ein friedliches Zusammenleben. Daher ist es der Schule wichtig, auch in den persönlichen Austausch zu gehen. Um das theoretisch Erlernte in der Praxis zu erleben und noch offene Fragen zu klären, besuchten die Klassen in den letzten Tagen die DITIB Aksa Moschee in Ahaus. Es galt, die Moschee und die verschiedenen Gebräuche kennenzulernen. So betete der Imam der Gemeinde zum Beispiel vor den Schüler*innen einen Teil des Freitagsgebetes und Gemeindemitglieder übersetzten es. Auch wurden uns die arabischen Inschriften in der Moschee vorgelesen und übersetzt.
Es blieb auch noch ausreichend Zeit für die vielen Fragen der Schüler*innen, die dann ausführlich, offen und schülernah beantwortet wurden. Besonders stark wurde von der Gemeinde der Gedanke der Zusammenarbeit deutlich gemacht: Nur zusammen und gemeinsam kann es in die Zukunft gehen! Deswegen werden das Kennenlernen und der Aufbau gegenseitigen Verständnis als so wichtig erachtet.
Unterschiede sind zwar vorhanden, müssen aber von beiden Seiten akzeptiert werden und gemeinsam muss daran gearbeitet werden, Vorurteile abzubauen. Ein wichtiger Schritt dafür war der herzliche Empfang in der Moschee und die vielen, interessierten Schüler*innen.